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2. Etappe der Wandertagswimpel-Wanderung

von Bad Wildungen nach Fellbach

Sonntag, 26. September

Bad Wildungen, Battenhausen, Jausenstation - Josbach (22,8 km)

Teilnehmer: Hans-Herwig Holzhauer (1. Vorsitzender Komm mit – Wanderverein Bad Wildungen), Ute Kühlewind (Schriftführerin Komm mit – Wanderverein Bad Wildungen), Conny Nehiba,  Karin und Thomas Bender, Andreas Suffrian, Mechthild Dippel, Ulrike Meister und Claudia Ravensburg.

Start:
Um 8.30 Uhr trafen sich 9 Teilnehmer/innen zur zweiten Etappe der Wandertagswimpel-Wanderung nach Fellbach. Alle fühlten sich fit und freuten sich darauf zunächst bis zum Beginn der zweiten Wimpeltour von Niko (Manfred Nikolait) mit dem Bus hingefahren zu werden. Auf ging`s, einsteigen bitte und schon fuhr Niko die hochmotivierte Wandertags-Wimpelgruppe samt dem Wimpelstab nach Battenhausen zur Jausenstation. Dort angekommen, warteten bereits Claudia Ravensburg, unsere Landtagsabgeordnete, und Ulrike Meister auf die Gruppe, um mit zugehen. Nach ein paar kurzen Erläuterungen von Conny Nehiba, die auch die zweite Tour geplant hatte und nun führte, ging es um 9 Uhr los in Richtung Josbach, dem Tagesziel der zweiten Etappe. Unsere treuen Hundebegleiter Fred (der Hund von Conny Nehiba) und Fino (der Hund von Andreas Suffrian) waren wieder mit dabei. 

Kellerwaldsteig und Hugenottenweg
Auf dem Kellerwaldsteig ging es zu Beginn leicht bergauf und dann durch den Wald in Richtung Gemünden (Wohra). Das Wetter spielte mit, die Sonne schien, und da es immer wieder bergauf und bergab ging, wurden allen schnell warm, trotz der noch leicht frischen Morgenluft. Conny Nehiba ging mit Fred voran und motivierte die Gruppe mit der Aussage, dass es nur 600 Höhenmeter zu überwinden gilt, der Anstieg kommt gleich am Anfang und dann geht es nur noch bergab. Nach einer längeren Wanderung durch den Wald, mit interessanten Waldwegen kamen wir auch über einen längeren Feldweg, von dem aus man einen wunderbaren Weitblick in die Landschaft hatte. Danach ging es weiter auf dem Kellerwaldsteig und dem Hugenottenweg nach Gemünden. In Gemünden orientierten wir uns kurz, da wir auf dem Fernwanderweg mit der Markierung  „WL“, was so viel wie Wohra-Lumda-Weg heißt, weitergehen wollten. Conny Nehiba wollte auf Nummer Sicher gehen und hat diesen Fernwanderweg mit hoffentlich guter Ausschilderung gewählt. Wir entdeckten das „WL“ und weiter ging`s. 

Nachdem wir durch den Ort Gemünden, vorbei an noch nicht offenen Eisdielen gegangen sind, entdeckten wir hinter dem Ort einen schönen Rastplatz, der uns förmlich zum Mittagspicknick einlud. Hungrig und durstig waren wir, denn wir waren bereits seit rund 3 Stunden unterwegs und hatten in etwa die Hälfte der Strecke hinter uns. Die Pause dauerte nicht lange, denn gegen 15 Uhr sollte ein Unwetter aufziehen und das zu erleben, darauf hatten wir keine Lust. So ging es weiter und wieder nach ein paar Hundert Metern stetig bergauf. Die Wanderetappe führte uns wieder durch viel Wald, tolle Einblicke in die Natur und teilweise Wanderwege, die so gut wie nicht begangen schienen. Manchmal fragten wir uns, ob wir noch auf dem richtigen Weg seien. Aber Conny Nehiba und die digitale Wanderapp „Outdoor acitve“ ließen uns nur hin und wieder vom Weg abkommen. 

Von Gemünden (Wohra) gingen wir nach Schiffelbach, einen kleinen verwunschenen Ort und durch den noch kleineren Ort Heimbach, der schon in der Gemeinde Gilserberg lag. Wir näherten uns in großen Schritten durch teilweise wirklich unwegsames Gelände, immer auf der Suche nach der Fernwanderwegsmarkierung „WL“ unserem Tagesziel Josbach. Von Heimbach ging es über die Segelplatte, wir hörten die Geräusche der Segelflieger, hinunter in den Ort Josbach. Dort angekommen, waren wir alle froh, die Strecke geschafft zu haben. Niko wartete bereits mit dem Bus auf uns und ab ging es wieder nach Bad Wildungen.

Dort angekommen, gingen alle zu ihren Autos und nichts wie nach Hause zum Duschen. So geschah es, dass wir den Wimpelstab im Bus liegen ließen und Niko den Bus wieder zurückbrachte. Der Wimpelstab war nun bei Fritz Vaupel in Wega, zum Glück nicht weit weg von Bad Wildungen. Als ich nach Hause fuhr und den Tag revue passieren ließ, fiel mir am Ende auf, dass ich den Wimpelstab nicht in mein Büro gebracht hatte, sondern nur die Kamera. Ich setzte mich mit Fritz Vaupel in Verbindung, der so nett war und mir den Wimpelstab am nächsten Tag ins Büro brachte. Das passiert mir nicht noch einmal. Der Wimpelstab muß schließlich in Fellbach an den Präsidenten des Deutschen Wanderverbandes übergeben werden. Nicht auszudenken wie peinlich das wäre, wenn wir ohne den Wimpelstab in Fellbach zum 121. Deutschen Wandertag ankommen und den Wimpelstab nicht dabei haben. Aber Ende gut alles gut, der Wimpelstab ist bei uns in guten Händen und wir auch die nächste Etappe mit dabei sein.

Leider konnten wir dieses Mal am Ende der Etappe nicht einkehren, da die einzige Gaststätte in Josbach erst um 17.30 Uhr ihre Türen öffnete, so lange wollten wir nicht in Josbach bleiben und warten. Wir sind um 15.17 Uhr in Josbach gesund und k.o. angekommen. Fred und Fino, unsere treuen Hundebegleiter haben sich bestimmt auch auf ihr zuhause und ein ruhiges Plätzchen mit leckerem Futter gefreut. Frisch auf!

Impressionen

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Hier finden Sie alle Informationen zu den nächsten Touren und den Kontaktmöglichkeiten: Wimpelwanderung 2021/2022