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1. Etappe der Wandertagswimpel-Wanderung

von Bad Wildungen nach Fellbach

Samstag, 4. September

Bad Wildungen, Brunnenallee 1 – Battenhausen, Jausenstation (16,1 km)

Teilnehmer: Hans-Herwig Holzhauer (1. Vorsitzender Komm mit – Wanderverein Bad Wildungen), Monika Zeis (2. Vorsitzende Komm mit – Wanderverein Bad Wildungen), Günther Gutheil (Kassierer Komm mit – Wanderverein Bad Wildungen), Ute Kühlewind (Schriftführerin Komm mit – Wanderverein Bad Wildungen), Conny Nehiba,  Karin und Thomas Bender, Ingeborg Gehring, Ursula Berth und Mechthild Dippel, Gereon Schoplick.

Start
Um 9 Uhr trafen sich 11 Teilnehmer/innen zur ersten Etappe der Wandertagswimpel-Wanderung nach Fellbach. Nach ein paar aufmunternden Worten und der Übergabe des Wandertags-Wimpelstabes durch Bürgermeister Ralf Gutheil machte sich die Wandergruppe um 9.15 Uhr auf den Weg nach Battenhausen zur Jausenstation, dem ersten Ziel der ersten Tagesetappe.

Der „Komm mit“ – Wanderverein Bad Wildungen e.V. plant und organisiert zusammen mit dem Stadtmarketing Bad Wildungen die Wandertagswimpel-Etappen auf dem Weg nach Fellbach. Dort muß der Wandertags-Wimpelstab zur Eröffnung des 122. Deutschen Wandertages traditionell am Donnerstagabend, 3. August um 18.30 Uhr auf dem Marktplatz an den Präsidenten des Deutschen Wanderverbandes, Herrn Dr. Rauchfuß, übergeben werden. 
Für dieses Jahr haben Conny Nehiba und Monika Zeis vom Komm mit –Wanderverein Bad Wildungen e.V. vier Tagesetappen geplant. Im nächsten Jahr soll es dann mit Mehrtagestouren nach Fellbach gehen, damit der Wandertags-Wimpelstab dort rechtzeitig übergeben werden kann. Insgesamt liegen rund 400 km Wanderwege zwischen Bad Wildungen und Fellbach.

"Frisch auf!"
„Frisch auf!“, rief Bürgermeister Ralf Gutheil der Wimpelwandergruppe zu und schickte sie damit auf die erste Etappe. Bei leichtem Nebel zog die Wandergruppe, angeführt von Conny Nehiba mit dem Wandertags-Wimpelstab los. Einmal quer durch die Stadt Bad Wildungen ging es ins Helenental. Dort machte man eine kurze Pause an der Helenenquelle, kostet einen Schluck dieser Heilquelle, und machte sich dann weiter durch das Helenental auf den Weg Richtung Bad Wildungen-Odershausen. Entlang dem Sonderbach, vorbei an den kleinen Wasserfällen, ging es Schritt für Schritt bergan, über quer liegende Baumstämme oder unter diesen hindurch, der Wandertags-Wimpelstab wurde wohl behütet getragen, sozusagen über „Stock und Stein“.

Als die Wandergruppe in Odershausen ankam, lichtete sich allmählich der Nebel und die Sonne fing an zu scheinen. Von Odershausen ging es weiter am Wassertretbecken vorbei Richtung Jägersburg. Dort angekommen, hatte die Gruppe fast die Hälfte der Strecke zurückgelegt. Das war Grund genug eine erste Rast zu machen, um sich aus dem Rucksack zu stärken. Die Gruppe war gut in der Zeit. Man hatte 4 km pro Stunde einkalkuliert und wollte gegen 14 Uhr in Battenhausen an der Jausenstation ankommen. Das Wetter meinte es gut mit der Wandergruppe.

Nach einer kurzen Rast ging es weiter Richtung Bad Wildungen-Armsfeld. Immer wieder durchstreife die Gruppe saftige Wiesen und schattige Waldwege. Durch die vielen Rückarbeiten waren einige Wege auch mit tiefen Reifenspuren versehen und teilweise so feucht, dass man das Gefühl hatte im Watt zu wandern. Die Stimmung in der Gruppe war gut. Es gab viel zu erzählen und zu lachen und weil mit Gereon Schoplick ein Pilzsachverständiger in der Gruppe war, gab es immer wieder interessante Pilze unterwegs zum Kennenlernen. Beim Anblick von Pfifferlingen konnte Gereon Schoplick nicht wiederstehen und nahm einige in seinem Rucksack mit. 

Weiter führte die Wanderung durch Armsfeld, wieder in den Wald Richtung Battenhausen. Nur noch wenige Kilometer lagen vor der Gruppe, aber die hatten es in sich. Es ging durch Gestrüpp, da man leicht vom Wanderweg abgekommen war, das Navigationssystem einen Weg zeigte, den es in Wirklichkeit nicht gab, aber der Wanderweg weiter unten zu sehen war. So ging man kurz entschlossen quer durch den Wald, die Wiese, über einen kleinen Bachverlauf und kam schließlich auf den ersehnten Wanderweg, der gerade aus nach Battenhausen führte. In Battenhausen angekommen, ging es durch den Ort zur Jausenstation.

Nach rund 16 km und gut 5 Stunden Wanderung kam die Wandertagswimpelgruppe um 14.15 Uhr an der Jausenstation an. Familie Becker, die die Jausenstation betreibt, freute sich auf die Wandergruppe und hieß sie herzlich willkommen. Alle Teilnehmer/innen war froh und glücklich die erste Etappe bei strahlendem Sonnenschein geschafft zu haben. Ein kühles Weizenbier und eine zünftige Mahlzeit hatten sich am Ende der ersten Etappe alle verdient. Fred und Lino, die treuen Hundebegleiter von Conny Nehiba und Monika Zeis, lagen unter dem Tisch und schliefen tief und fest ein. Sie wurden erst wieder wach als die Essensdüfte ihre Nasen erreichten. Frisch auf!

Impressionen

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