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3. Etappe der Wandertagswimpel-Wanderung

von Bad Wildungen nach Fellbach

Samstag, 02. Oktober

Bad Wildungen, Josbach - Amöneburg (20,8 km)

Teilnehmer: Monika Zeis (2. Vorsitzende Komm mit – Wanderverein Bad Wildungen), Ute Kühlewind (Schriftführerin Komm mit – Wanderverein Bad Wildungen), Conny Nehiba,  Andreas Suffrian, Mechthild Dippel, Ingeborg Gehring und Claudia Ravensburg.

Start:
Auf ging`s  zur 3. Etappe der Wandertagswimpel-Wanderung. Um 8.00 Uhr trafen sich 7 Teilnehmer/innen auf dem Parkplatz der Brunnenallee 1 in Bad Wildungen. Niko (Manfred Nikolait) wartete bereits im Bus auf uns. Mit dem Wandertagswimpel, unseren Wandertags-Hunden Fred und Fino im Gepäck fuhr uns Niko nach Josbach. Von dort aus wanderten wir auf dem Wanderweg „WL“ ( Wohra Lunda-Weg) zur Amöneburg in der Nähe von Marburg.

Über Burgholz und Kirchhain nach Amöneburg
Zu Beginn ging es ein paar Kilometer an und auf der Landstraße entlang, aber danach ging es quer durch den bunten Herbst-Wald, über Wiesen in Richtung Burgholz bei Stadtallendorf. Der Wanderweg war gut markiert, wir haben uns nur einmal ein paar Schritte verlaufen, ansonsten konnten wir uns sehr gut auf die Wanderwegemarkierung verlassen. In Burgholz begegnete uns sogar auf ein Vater mit seinem Sohn, die beide am Markieren des Wanderweges waren. Voll des Lobes gegenüber den beiden Herren, sehnten wir uns nach 2 Stunden bergauf und bergab, eben typisch Mittelgebirge, nach einer Mittagspause. Schließlich kamen wir in Burgholz an einem aus Holz gebauten Aussichtsturm vorbei, der dem Kellerwaldturm sehr ähnelte, nur etwas niedriger war. Dort machten wir Mittagspause. Der gut ausgestattete Rastplatz direkt am Turm lud förmlich dazu ein. Claudia Ravensburg und ich mussten erst einmal den Turm besteigen. Oben angekommen, genossen wir die weite Aussicht und den Blick auf unser Ziel, die Amöneburg. Sie lag zwar noch ganz schön entfernt, aber immerhin konnten wir sie sehen. Unten wieder angekommen, machten wir ebenfalls eine Mittagspause.

Die Pause dauerte nicht lange, und weiter ging es, denn das Ziel schien nicht mehr allzu weit entfernt. Mittlerer Weile schien sogar die Sonne. Zu Beginn der Wanderung war es eher bewölkt und zwischendurch regnete es leicht. Die Sonne also im Blick wanderten wir durch eine herrliche Waldlandschaft auf dem „WL“-Wanderweg, dem Himmelspfad und dem Elisabethenweg Richtung Kirchhain bei Stadtallendorf, in unmittelbarer Nähe zur Amöneburg. Mehrere Wanderwege verliefen an gleicher Stelle. Schließlich entdeckten wir sogar kurz vor der Amöneburg den Jacobsweg. Doch vorher führte uns der „WL“ noch durch Kirchhain, wo wir von einigen Menschen interessiert angeschaut wurden. Der Wandertagswimpelstab und unsere Gruppe erregte offensichtlich Aufmerksamkeit. Angesprochen hat uns aber niemand.  Wir durchquerten Kirchhain und sahen die Amöneburg hoch oben immer näher kommen. Leider ging es nicht gerade aus auf die Amöneburg zu, sondern etwas um die Amöneburg herum, unter der Bundesstraße durch und dann bergan auf die Amöneburg. Der Anstieg war im der steilste Weg auf der gesamten Wegstrecke. Das Ziel war unmittelbar vor Augen und somit waren alle hochmotiviert dieses steile Stück durchzugehen. Da kam auf halber Höhe ein so schöner Rastplatz mit einer großen Liege, dass da keiner von uns wiederstehen konnte. Wir mussten eine kurze Pause machen. Die Liege lud uns dazu ein. Andreas Suffrian hatte große Lust den Wandertagswimpelstab auf den gegenüber liegenden felsigen Hang zu tragen. Er tat es, und handelte sich bewundernde Blicke von allen 6 Wandersfrauen ein, denn spätestens jetzt war klar, dass er an diesem Tag der sogenannte „Hahn im Korb“ war.

Nach diesem amüsanten Moment ging es weiter, das letzte Stück hoch zur Amöneburg. Dort kamen wir um 14 Uhr an. Wir hatten es geschafft und freuten uns auf eine Tasse Kaffee , ein Stück Kuchen und ein erfrischendes alkoholfreies Weizenbier im Café am Markt. Das Wetter meinte es gut mit uns, sodass wir sogar draußen sitzen konnten. Hier oben waren die Menschen etwas neugieriger auf uns. Man fragte uns, woher wir kommen und was es mit dem Stab auf sich hat. Wir freuten uns über diese Neugier und erzählten stolz, dass wir aus Bad Wildungen kommen, ein Wanderverein sind, den 120. Deutschen Wandertag ausgerichtet haben und nun die Aufgabe übernommen haben den Wandertagswimpelstab von Bad Wildungen nach Fellbach bei Stuttgart zu tragen. Lustig war, dass die Menschen, die uns fragten, aus Tübingen kamen und zum Wandern mit Freunden im Raum Marburg unterwegs waren. Das war das erste Mal, dass wir angesprochen wurden und so mit anderen Wandersleuten ins Gespräch kamen. Danach stärkten wir uns erst einmal beim Kaffeetrinken. Pünktlich um 15 Uhr kam Niko mit dem Bus und holte uns ab. Wir luden ihn noch zu einer Tasse Kaffee ein, bevor wir die Heimreise antraten.

Dieser Wandertag war so, wie wir uns noch weitere Wandertage wünschen:  gut markierte und ausgeschilderte Wege, optimales Wanderwetter, engagierte Wanderwegemarkierer, interessierte Leute und eine gute Einkehrmöglichkeit am Ende der Etappe. Das ist alles, was Wanderer sich wünschen. Frisch auf! Fred und Fino, unsere treuen Hundebegleiter, schien die Etappe auch gefallen zu haben. Sie lagen zufrieden schlafend unter den Tischen und später im Rückraum des Busses.

Impressionen

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