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9. - 10. Etappe der Wandertagswimpel-Wanderung

von Bad Wildungen nach Fellbach

Samstag und Sonntag, 2.-3. April

Bad Wildungen, Großostheim - Jagdschloss Krähberg (52,5 km)

Teilnehmer: Conny Nehiba (Beisitzerin Komm mit – Wanderverein Bad Wildungen), Kurt Thurow, Stadtmarketing Bad Wildungen (Shuttleservice), Ute Kühlewind (Schriftführerin Komm mit – Wanderverein Bad Wildungen und Stadtmarketing Bad Wildungen) und bei der 9. Und 10. Etappe als Gäste: Gerrit Himmelsbach, Spessartbund und Alexander Mohr, Geschäftsführer Odenwaldklub e.V., Bensheim-Auerbach.

 

Start

Am Freitagnachmittag sind wir von Bad Wildungen Richtung Großostheim zur Pension Reinhard in Niedernberg gefahren. Diese Pension ist leider nicht zu empfehlen, wenn man gut schlafen und um 7.30 Uhr frühstücken möchte. Empfehlenswert ist die Gastronomie vor Ort, dort waren wir herzlich willkommen, das Abendessen war lecker.

 

Samstag, 2.4.22  Bad Wildungen, Großostheim – Lützel-Wiebelsbach, 23 km

Am Samstag, 2. April starteten wir um 9 Uhr am Marktplatz in Großostheim mit unserer Tageswanderung nach Lützel-Wiebelsbach, rund 23 km. Das Wetter war richtiges Winterwetter. Vor Ort begrüßte uns Gerrit Himmelsbach vom Spessartbund. Er ließ es sich nicht nehmen uns ein Stück aus Großostheim heraus zu begleiten und uns eine gute Wanderung zu wünschen. Herzlichen Dank an dieser Stelle dafür. Die 9. Etappe war eine Winterwanderung. Conny Nehiba, Wanderhund Fred und ich hatten viel Spaß im Schnee, wenn gleich das Wandern auf Schnee, Eis und in Schneematsch nicht einfach war. Beeindruckend für uns war der Winterwald, den wir durch die letzten beiden Frühlingsetappen mit Sonnenschein, schon vergessen hatten.

Wir passierten das Spessart-Mainland und kamen über die Bergstrasse im Naturpark Odenwald und Naturpark Bayrischer Odenwald an. Wir gingen auf dem uns bereits gut bekannten Limesweg entlang, dessen künstlerische Kennzeichnungen wir schon lieb gewonnen haben. Unterwegs entdeckten wir Weinreben im Schnee, Geopark Lehrpfade und das ein oder andere Kulturdenkmal.

Wir kamen durch Obernburg am Main und schließlich gegen 15 Uhr am Tagesziel, Wanderparkplatz Lützel-Wiebelsbach an. Dort holte uns unser Shuttlefahrer Kurt ab. Leider eine Stunde später, da es in der Unterkunft Paradiesmühle, die 12 km entfernt vom Ankunftspunkt lag, keinen Handyempfang gab. Leicht durchfroren freuten wir uns auf einen heißen Kakao und eine warme Dusche vor dem Abendessen. In der Unterkunft Paradeismühle in Klingenberg haben wir uns sehr wohl gefühlt. Zimmer, Abendessen und Frühstück waren richtig gut.

 

Sonntag, 3.4.22 Lützel-Wiebelsbach – Jagdschloss Krähberg, 29,5 km

Am Sonntagmorgen fuhren wir nach einem guten Frühstück gegen 8.45 Uhr zum Wanderparkplatz nach Lützel-Wiebelsbach. Dort erwartete uns Alexander Mohr, Geschäftsführer des Odenwaldklubs. Wir kamen ca. 15 Minuten später am Parkplatz an, da die Unterkunft etwas weiter entfernt lag als gedacht. Alexander Mohr nahm es mit Humor und begrüßte uns vor Ort. Gemeinsam wanderten wir Richtung Jagdschloss Krähberg. Bis ca. 12 Uhr wollte uns Alexander Mohr begleiten und dann wieder zurück zum Wanderparkplatz Lützel-Wiebelsbach wandern.

Wir waren nun im winterlichen Odenwald unterwegs. Der Sonntag war zwar noch ein kalter Tag, aber voller Sonnenschein. Gemeinsam stapften wir durch den Winterwald mit herrlichen und unvergesslichen Einblicken in die Natur. Unterwegs waren wir auf dem Einhardsweg und dem westlichen Limesweg. Wir kamen gegen 12 Uhr durch Vielbrunn. Hinter Vielbrunn entdeckten wir einen guten Rastplatz. Dort gab es eine Trinkpause und Alexander Mohr verabschiedete uns mit einem selbstgebrannten Traubenschnaps.

Nachdem wir Alexander, Silvia und Ludwig beim Wandern kennenlernen durften, machen wir uns um den Nachwuchs beim Deutschen Wanderverband keine Sorgen, alle drei sind sympathische und engagierte junge Menschen mit denen es Spaß macht zusammen zu sein. Ein dickes Dankeschön an euch drei an dieser Stelle! Alexander trat den Rückweg an und wir hatten unser Ziel „Jagdschloss Krähberg“ im Visier. Rund 18 km lagen noch vor uns.

Schritt für Schritt stapften wir gut gelaunt weiter durch den Winterwald. Interessant war, dass auf keinem Schild ein Hinweis auf das Jagdschloss stand. Wir konnten uns das nur so erklären, dass die Besitzer nicht wollten, dass man das Jagdschloss als Wanderziel zum Einkehren kennenlernen wollte. Schließlich kamen wir gegen 17 Uhr am Jagdschloss an und hatten an dem Tag rund 500 Höhenkilometer geschafft. Der Odenwald hat viel gemeinsam mit der Region Edersee, aus der wir kommen, eben eine typische Mittelgebirgslandschaft mit Höhen und Tiefen, es geht rauf und runter.

Kurt Thurow wartete bereits auf uns und fuhr uns im gut gewärmten Caddy zurück nach Bad Wildungen. Unseren Wanderhund Fred spürten wir nicht mehr, er verschlief die Fahrt. Gegen 21 Uhr kamen wir in Bad Wildungen an. Fred sprang, als ob nichts gewesen wär, aus dem Caddy und freute sich, dass er wieder zuhause angekommen war. Wir auch. Frisch auf und ein dickes Dankeschön an Kurth Thurow, der uns bei Mistwetter nach Lützel-Wiebelbach gefahren hat und bei zum Glück trockenem Winterwetter wieder gut nach Hause gebracht hat!

Impressionen

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